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Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

Bei Kopflausbefall muss das Kind rasch behandelt, die ganze Familie kontrolliert und das nähere Umfeld informiert werden. Erst dann sind Maßnahmen im Haushalt dran.

Bei aller Aufregung: ruhig bleiben

Schon der Gedanke, dass ihr Kind Kopfläuse haben könnte, versetzt so manche Eltern in helle Aufregung. Woher hat das Kind das? Was machen wir jetzt? Wie werden wir die wieder los?

Natürlich sind Kopfläuse keine angenehme Sache. Aber sie sind auch kein Beinbruch. Wenn sie zügig und sorgfältig behandelt werden und das gesamte Umfeld an einem Strang zieht, ist man die lästigen Blutsauger schnell wieder los. Bitte denken Sie bei aller verständlichen Aufregung auch an Ihr Kind: Sicher findet es den Gedanken, kleine Tiere auf dem Kopf zu haben, auch nicht gerade angenehm. Vergessen Sie nicht, alle Familienmitglieder zu kontrollieren.

Das Umfeld informieren und gemeinsam gegen Kopfläuse angehen

Weil Läusebefall meist "Gruppensache" ist, kann sich der Einzelne noch so sehr um die Beseitigung der Blutsauger bemühen - der Kampf gegen Kopfläuse kann nur gemeinsam gewonnen werden.

Reinigungsmaßnahmen sind zweitrangig

Oft bricht in Familien bei der Diagnose "Kopflausbefall" allein schon deshalb Panik aus, weil die umfangreichen Putz- und Waschaktionen gefürchtet werden, die lange Zeit empfohlen wurden. Heute weiß man: Im Kampf gegen Kopfläuse sind Reinigungsmaßnahmen in Haushalt, Schule und Kindertagesstätte bei weitem nicht so wichtig, wie man früher dachte. Unter Fachleuten ist sogar umstritten, ob sie überhaupt nötig sind. Denn eine Übertragung von Kopfläusen über Gegenstände ist äußerst selten.

  • Kämme und Haarbürsten in heißer Seifenlösung gründlich reinigen, zum Beispiel mit einer Handwaschbürste oder einer alten Zahnbürste. Am besten ist es, wenn jedes Familienmitglied erst mal seine eigene Haarbürste bekommt.
  • Handtücher, Bettwäsche sowie den Schlafanzug der Person, die Kopfläuse hat, wechseln.
  • Mützen, Schals, Decken, Kopfkissen und ähnliche Gegenstände, die mit dem Kopfhaar des oder der Betroffenen in Berührung gekommen sind, drei Tage in einem verschlossenen Plastikbeutel aufbewahren - länger überleben Kopfläuse nicht.
  • Kuscheltiere und andere Gegenstände, die nur schwer drei Tage lang zu entbehren sind, können übrigens auch einer genauen Sichtkontrolle unterzogen werden, schließlich sind Läuse, Larven und Nissen so groß, dass man sie mit bloßem Auge, besser noch mit einer Lupe gut erkennen kann. [©] Kindergesundheit

Sollten Sie noch Fragen haben – dann sprechen Sie uns gerne an!

Ihre Johanna Kurre und das Team der Lamberti Apotheke